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Kurzbericht vom „grenzüberschreitenden“ Besuch beim Neujahrsfrühstück in Wesseling
Zu ihrem traditionellen Neujahrsfrühstück hatten die Wesselinger Grünen alle Nachbar-Grünen eingeladen.
Charly und ich fuhren hin, um unseren OV zu vertreten, der Jahreszeit wegen nicht mit der Fähre, sondern mit dem Auto.
Der Sprecher des Ortsverbandes Wesseling, Joachim Scheffer, empfing die zahlreichen Gäste im Alten Wesselinger Rathaus, wo ein frugales Frühstücksbuffet aufgebaut war.
Wir kennen das von unserem eigenen Neujahrsfrühstück – erfreulicherweise kommen häufig auch Mitglieder und Sympathisanten, die man seltener trifft und mit denen es viel zu berichten gibt.
So auch in Wesseling; die Mitglieder des dortigen OVs waren alle sofort in kleinen Runden in angeregte Gespräche vertieft.
Der Fraktionsgeschäftsführer Ludger Strobel nahm sich Zeit für uns, war aber auch dauernd gefordert, so dass das eigentliche Ziel:gemeinsame überörtliche tagesaktuelle Probleme zu besprechen – nicht erreicht wurde.
Charly und ich saßen lange zusammen mit der OV-Sprecherin von Rodenkirchen, Regine Icking, und hörten insbesondere einiges über den Plan einer Erweiterung des Godorfer Hafens und den (auch) grünen Widerstand dagegen.
Auf dem Nachhauseweg sinnierten Charly und ich darüber, wie unterschiedlich doch die Lage am Rhein erlebt wird: Im Augenblick winken wir Niederkasseler den vorbeiziehenden Schiffen freundlich und unbeschwert zu und freuen uns an den Schönheiten des Rheinufers, während nur wenig weiter nördlich gekämpft werden muss gegen noch mehr Schiffsverkehr und die Folgen von Hafenerweiterung und Brückenbauplänen im Kölner Süden.
Barbara Schlüter
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